Bergmännchen schmieden

Mündlich aus Basum

Die Bergmännchen bei Iburg haben in alter Zeit auch viel Schmiedearbeit gethan; die Leute haben ihnen nur das Eisen an einen gewißen Ort legen dürfen, dann hat das Geräth am andern Tage auf derselben Stelle fertig da gelegen und dafür hat man nur eine sehr geringe Bezahlung hinzulegen brauchen; einer hat aber einmal Dreck statt Geld hingelegt, und seitdem haben sie nicht mehr geschmiedet.

Quelle:
Adalbert Kuhn / W. Schwartz: Norddeutsche Sagen, Märchen und Gebräuche aus Meklenburg, Pommern, der Mark, Sachsen, Thüringen, Braunschweig, Hannover, Oldenburg und Westfalen. Leipzig 1848, S. 312.