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Die drei Lohjungfern

Mündlich

Im Loh bei Buttstädt laßen sich zu Zeiten drei weiße Jungfrauen sehen, die sind wunderschön und sitzen dann an einem goldenen Tische, auf dem köstliche Speisen stehen. Das sind die Lohjungfern und man erzählt, es seien einmal drei Fräulein gewesen, denen habe das Loh gehört; bei ihrem Tode hätten sie es aber den Armen von Buttstädt vermacht, der Rath habe es denen jedoch in späterer Zeit wieder abgenommen und seitdem haben die Lohjungfern keine Ruhe im Grabe.

Quelle:
Adalbert Kuhn / W. Schwartz: Norddeutsche Sagen, Märchen und Gebräuche aus Meklenburg, Pommern, der Mark, Sachsen, Thüringen, Braunschweig, Hannover, Oldenburg und Westfalen. Leipzig 1848, S. 210-211.

 
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