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Elfen - Brockhaus 1837

Elfen

Elfen nennt die alte nordische Götterlehre zwergartige Geister, von denen die glänzenden und zugleich guten und schönen in dem Himmel, die bösen und häßlichen in der Erde hausen sollen. Zu den letztern wird der Alp (s.d.) gezählt, und schon ihr Hauch soll die Menschen krank machen können. Isländische Sagen lassen die Elfen im Schoos der Erde einen Staat unter einem König bilden, der in Norwegen wohnt, und schildern sie als zierliche, fröhliche Wesen, die des Nachts auf den Wiesen Ringeltänze halten, wovon man die Spuren am Morgen im Grase sieht, und die Denen sichtbar werden, welche zufällig in einen solchen Elfenring gerathen. Den Menschen fügen sie ungereizt kein Leid zu, treiben aber oft Scherz und Neckerei mit ihnen und suchen gern neugeborene Kinder zu vertauschen, wie die Zwerge (s.d.), an deren Dasein, wie an das der Elfen, man sonst auch in Deutschland glaubte.

Quelle:
Brockhaus Bilder-Conversations-Lexikon, Band 1. Leipzig 1837., S. 652.

 
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